Weihnachten im Schwarzwald

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Weihnachten im Schwarzwald
Weihnachten im Schwarzwald

Wie schon so oft, wurde auch dieses Mal die Planung über den Haufen geworfen. Unser diesjähriger Weihnachtsurlaub sollte uns auf Rügen führen, dafür wurde auch wochenlang vorher schon recherchiert und wir kamen zu dem Schluß, dass vierzehn Tage vielleicht gar nicht ausreichen, um alles zu sehen, was wir uns so vorgestellt hatten. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Die ganze Woche vor unserem Urlaub haben wir das Wetter beobachtet, bis zuletzt hatten wir gehofft, es würde im hohen Norden noch besser werden. Einen Tag vor Abfahrt haben wir entschieden, wir fahren nicht auf Rügen, denn dort hätte uns eine Woche Dauerregen erwartet. Stattdessen suchten wir nun nach einem Ort, an dem uns besseres, wenn nicht sogar gutes Wetter willkommen heißt. Viel Auswahl hatten wir nicht, entweder fahren wir in die Alpen oder in den Schwarzwald. Da noch immer ein Besuch bei unserer Freundin aussteht, fiel die Wahl auf den Schwarzwald.

Am Samstag, 20.12.2014, fuhren wir, nachdem wir unsere Sachen ins Wohnmobil geräumt hatten, zunächst nach Niederwerrn auf den Stellplatz, um Wasser zu füllen. Danach ging unsere Fahrt endlich los und über die A81 kamen wir unserem noch unbekanntem Ziel immer näher. Iris schaute während der Fahrt in die promobil-App und fand den Wohnmobilstellplatz in Bad Dürrheim. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns, den Platz anzufahren. Die Rezeption hatte an diesem Nachmittag geschlossen, deshalb füllten wir ein Anmeldeformular aus, und am darauffolgendem Tag konnte man sich offiziell anmelden und bezahlen. Wir suchten uns ein Plätzchen auf dem P2, am Ende des gesamten Platzes. Uns fiel auf, dass hier sehr viele Stellflächen über die Feiertage reserviert waren, gut, dass wir da schon wieder weg sind. An der Seite war ein für uns geeigneter Platz erst ab Silvester reserviert und so parkten wir hier unsere Luisa.

Stellplatz P2 in Bad Dürrheim
Stellplatz P2 in Bad Dürrheim

Bevor wir es uns nun für den Rest des Tages gemütlich machten, erkundeten wir erst mal die nähere Umgebung und die Hunde hatten dadurch auch noch mal ein wenig Bewegung. Ganz in der Nähe befindet sich der Kurpark, in dem Hunde allerdings verboten sind 🙁 Am Abend diskutierten wir noch über die Länge unseres Aufenthaltes und entschieden uns, für drei Nächte zu bleiben. Ab drei Übernachtungen beinhaltet der Stellplatzpreis einen dreistündigen Eintritt für zwei Personen ins Thermalbad Solemar im Wert von 23,80 €.

Der nächste Morgen begann recht frühzeitig, bereits um halb sieben setzte ich den Fuss vor die Womotür und ließ den Hunden die Beine vertreten. Danach wurde der erste Morgenkaffee gebrüht und getrunken, bevor Iris an die Rezeption ging, um uns für drei Übernachtungen anzumelden. Zur Überraschung brachte sie dann noch frische, warme Brötchen mit. Da der Platzbetreiber täglich selbst frisch aufbackt, bekommt man auch ohne Vorbestellung ein paar Brötchen. Nach dem Frühstück schnappten wir uns unsere Hunde und wir gingen den Rundweg, den wir gestern schon entdeckt hatten. Der Weg führte uns Richtung Aasen auf gut begehbaren Wegen, nach einer kleinen Ferienhaussiedlung geht es noch ein Stück geradeaus weiter, bevor man sich rechts hält und es wieder zurück zum WoMo-Stellplatz geht.

Blauer Himmel und Sonnenschein in Bad Dürrheim
Blauer Himmel und Sonnenschein in Bad Dürrheim
Sonnenschein pur
Sonnenschein pur

Zurück am WoMo machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag, bevor wir nochmals mit den Hunden eine kleine Runde gingen. Um den Kurpark herum gingen wir diesmal Richtung Bad Dürrheim. Rechterhand ist ein Golfplatz und linkerhand kommt man an einem Café vorbei. Wir entdecken einen Kiosk im Kurpark und gehen direkt in die Richtung. Zuerst hatten wir noch ein schlechtes Gewissen wegen den Hunden, denn die sind ja im Kurpark verboten, aber dann stellte sich heraus, dass die Kioskbesitzerin selbst einen Hund hat, der auch noch frei herumläuft 😉 So eng wird das dann wohl doch nicht mit dem Hundeverbot im Kurpark gesehen. Wir bestellten am Kiosk einen Glühwein und unterhielten uns ein wenig mit der Besitzerin, bevor wir wieder den Rückweg zum Wohnmobil antraten. Der erste Urlaubstag ging mit Fernsehen zu Ende.

Am heutigen Montag sollte es dann ins Solemar gehen. Da wir noch am Vormittag dort sein wollten, gingen wir mit unseren Hunden noch mal den Rundweg, den wir bereits kannten. Nachdem die Hunde versorgt waren, packten wir unsere Badetaschen und schlenderten zur Therme. Da es erst 11 Uhr war, war auch noch genügend Platz vorhanden und wir konnten die verschiedenen Becken und das Dampfbad ausgiebig genießen. Im Anschluß aßen wir noch eine Kleinigkeit im Thermenrestaurant. Es machte sich ein wenig Müdigkeit breit, aber an Nachmittagsruhe war nicht zu denken, denn die Hunde wollten auch noch mal raus. Die Sonne schien, und so machte der kleine Spaziergang auch noch richtig Spaß. Nun war aber Ausruhen angesagt und wir ließen den wunderschönen Tag ausklingen.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Es ist bereits Dienstag und heute sollte unsere Reise weitergehen. Am gestrigen Abend suchten wir nach einem Stellplatz und wurden wieder in der promobil-App fündig. Der Platz liegt am Höchstbergstadion in Eisenbach im Hochschwarzwald und bietet Ver- und Entsorgung und eine Gaststätte direkt am Platz. Doch vorher frühstückten wir noch und machten noch eine  kleine Wanderung mit unseren Hunden. Wieder am Kurpark und Golfplatz vorbei, hielten wir uns an der Straße rechts und der Weg führte an Kurkliniken vorbei. Am Wald angekommen wurden die Wege wieder ruhiger und man konnte die Natur genießen. Wir marschierten durch den Kapfwald, bogen dann irgendwann wieder mal links ab und kamen so wieder zurück zum Kurpark. Zwischendurch machten wir noch ein paar Fotos bei herrlichem Sonnenschein.

Schöner Ausblick
Schöner Ausblick
Hundegruppenfoto - Shiva, Yassou und Cosmo
Hundegruppenfoto – Shiva, Yassou und Cosmo
Yassou, auch Frosch genannt :-)
Yassou, auch Frosch genannt 🙂

Es wurde langsam Zeit aufzubrechen, also gingen wir zurück zum Wohnmobil. Wir packten alles zusammen, sicherten die Hunde und fuhren an die Entsorgungsstation. Dort füllten wir noch mal Wasser nach und leerten den Abwassertank. Da unsere Vorräte langsam zu Ende gingen, fuhren wir erst mal ins Gewerbegebiet von Bad Dürrheim. Dort gibt es alles, was man benötigt. Nach dem Einkauf in der Edeka wurde das Auto noch mal vollgetankt und wir fuhren den gestern ausgesuchten Stellplatz an. Wir sind das Einzige Wohnmobil und der geschotterte Teil des Platzes ist mit PKW’s belegt. Also stellten wir uns an die gegenüberliegende Seite, allerdings quer, da man auf der durchweichten Wiese nicht stehen konnte. Es war bereits Nachmittag und wir spazierten ein wenig mit unseren Hunden, um die Umgebung auszukundschaften. Bei klarer Sicht hat man vom Stellplatz übrigens einen wunderbaren Blick bis zu den Alpen.

Um 17 Uhr kam der Wirt des Clubhauses Hellas, der Gaststätte vor Ort, und wir konnten uns für die nächsten drei Tage anmelden. Der Platz kostet 8 € inklusive Strom, dazu kommen noch 1,60 € Kurtaxe pro Person. Da wir schon mal hier waren und etwas Hunger verspürten, bestellten wir auch noch was zu Essen. Meine Putenspieße waren sehr lecker und auch Iris war mit ihrem Schweinesteak zufrieden. Wir bezahlten und machten uns einen gemütlichen Abend im Womo.

Alpenblick bei klarer Sicht
Alpenblick bei klarer Sicht

Da die Fahrt in den Schwarzwald ja ziemlich spontan war 😉 , waren wir natürlich auch nicht gut vorbereitet. Deshalb schaute ich mal, was es denn hier so für Caches gibt. Und siehe da, vom Platz aus können wir einen kleinen Wandercache machen. Die Gassirunde für den Vormittag des Heiligen Abend ist also gerettet 🙂 .

Nach dem Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Er führt hauptsächlich durch den Wald und die Fragestellungen zum Cache konnten auch alle gut beantwortet werden. Leider gab es auf der gesamten Strecke nicht wirklich ein Highlight, was ich etwas schade fand. Die Dosen werden ja meist von Einheimischen ausgelegt, die sich in der Umgebung auskennen, und da hätte ich schon erwartet, dass man auch  mal auf etwas sehenswertes trifft. Aber egal, die Wanderung war trotzdem sehr schön und der letzte Teil verlief auf dem Panoramaweg, auf dem man dann wenigstens ein wenig Aussicht hatte. Unseren Weg kreuzte dann noch ein Braunbär, der auf dem Bogen-Parcour stand.

Bär am Wegesrand
Bär am Wegesrand
Blick auf Eisenbach
Blick auf Eisenbach

Mittlerweile standen wir auf dem Platz auch nicht mehr alleine. Ein paar andere Wohnmobile gesellten sich noch dazu und man lernte sich bei einem gemeinsamen Glühwein kennen. Auf den Fotos sieht es zwar nicht so aus, aber es war doch schon recht kühl. Den Abend verbrachten wir gemütlich im Wohnmobil und ich bekam ein tolles Geschenk. Mit dem Wohnmobil nach Griechenland aus der Womo-Reihe verbrachte ich dann eine ganze Zeit, denn wir freuen uns schon riesig auf September, wenn wir endlich in unser heißgeliebtes Griechenland fahren.

Der 1. Weihnachtsfeiertag war wieder eher ein Ausruhtag. Wir spazierten mit unseren Hunden plan- und ziellos durch die Gegend, bis wir wieder am Stellplatz ankamen. Bis zur Nachmittagsrunde war noch Zeit, diese wurde mit Lesen und Kaffee trinken verbracht. Die zweite Hunderunde führte uns zum Loipenhäusle, das ist etwas mehr als einen Kilometer vom Stellplatz entfernt. Dort tranken wir zwei Glühwein und plauschten ein bisschen mit dem Wirt, bevor wir wieder zurück gingen. Zurück am Platz konnte Yassou noch mit Laika, der Hündin unserer Stellplatznachbarn, spielen, und war für den Rest des Tages müde 🙂

Am nächsten Morgen schauten wir nach Draußen und es hat tatsächlich geschneit 🙂 Das gibt einen Spaß für die Hunde. Wie wir es vom letzten Jahr schon kannten, kam der Winterdienst auch sehr frühzeitig, um das Schneechaos auf den Straßen zu beseitigen. Wir drehten eine schöne Schneerunde mit unseren Vierbeinern, die vom Schnee gar nicht genug bekommen konnten. Dafür waren sie im Anschluß müde und gaben Ruhe.

Winterspaziergang
Winterspaziergang
Cosmo
Cosmo

Wir verstauten unsere Sachen im Wohnmobil, denn heute ging es für uns weiter nach Bernau im Schwarzwald, wo wir eine Freundin besuchten. Die Bundesstraßen waren am Nachmittag frei, auf der Menzenschwander Straße allerdings waren noch Schneereste vorhanden und unsere Fahrt wurde deutlich verlangsamt. Die Wiedersehensfreude war sehr groß, hatten wir uns doch schon über sechs Jahre nicht mehr gesehen. Unsere Hunde wurden von den beiden Hunden unserer Freundin auch gut aufgenommen und nach kurzer Zeit bildeten sie ein Fünferrudel 🙂 Nach einem kurzen Spaziergang saßen wir noch lange zusammen, denn nach so langer Zeit gab es Einiges zu erzählen. Wir entschlossen uns, die nächsten drei Tag im Haus unserer Freundin zu nächtigen. Im Wohnmobil ließen wir vorausschauend die Standheizung laufen, denn es sollte ziemlich kalt werden.

Am nächsten Morgen trauten wir unseren Augen kaum, denn es hatte ca. 30 cm Neuschnee und das sollte im Laufe des Tages noch mehr werden. Zum Glück gehört ein großer Garten zum Grundstück, in dem sich die Hunde nach Lust und Laune austoben können. Unser Jüngster Yassou hat auch gleich Freundschaft mit Jessy und Cleo geschlossen und sie tobten wie die wilden durch den Schnee im Garten. Deshalb stand heute auch nur ein kurzer Spaziergang auf dem Programm. Nach dem Frühstück, also so gegen 12 Uhr am Mittag, fuhr ich mit Nadia erst mal einkaufen, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Am Abend machten wir Raclette, mmhhh lecker. Der restliche Tag verlief wie der gestrige, denn es gab ja immer noch genug zu erzählen.

Der Sonntag brachte auch nichts Neues, mittlerweile haben wir locker einen halben Meter Schnee, und durch die Schneeverwehungen liegt um unser Auto fast ein ganzer Meter. Um das Auto freizuschaufeln, brauchten wir fast den halben Tag. Zwischendurch wurde natürlich mit Glühwein aufgewärmt 🙂 und eine kurze Runde mit den Hunden gelaufen. Danach war Spielen im Garten angesagt.

Yassou mit seinen neuen Freundinnen Jessy und Cleo
Yassou mit seinen neuen Freundinnen Jessy und Cleo

Am Abend besuchten wir den Gasthof zum Bären in Oberlehen, einem Ortsteil von Bernau. Das Essen schmeckte sehr gut, allerdings fand ich, war etwas zu wenig auf den Tellern 😉 Nach Dessert, Capuccino und Espresso war es schon recht spät, und da Nadia am nächsten Morgen arbeiten musste, begaben wir uns zeitig zur Nachtruhe.

Von Nadia hatten wir uns gestern schon verabschiedet, und nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten, ging es für uns heute auch wieder weiter. Wir wollten uns mit Freunden auf einem Stellplatz treffen, und da uns der Platz in Eisenbach so gut gefallen hat, und wir vor ein paar Tagen schon dachten, das wäre der ideale Stellplatz für Silvester, schickten wir unsere Freunde gestern schon dorthin. Über Menzenschwand wollten wir dieses Mal nicht fahren und so führte unsere Route über St. Blasien und Häusern auf die B500. Im Gegensatz zu der Landstrasse war die B500 gut geräumt und man kam auch gut voran. Zwangsläufig kamen wir auch in der Gemeinde Schluchsee am Wohnmobilstellplatz vorbei, auf dem wir ein Jahr zuvor das Weihnachtsfest verbracht haben. Das letzte Stück der Strecke war wieder etwas mehr mit Schnee bedeckt, aber unsere Luisa meisterte es hervorragend. Bei unserer Ankunft in Eisenbach waren unsere Freunde noch unterwegs in Villingen-Schwenningen.

Ausblick bei unserer Freundin Nadia kurz vor unserer Abfahrt
Ausblick bei unserer Freundin Nadia kurz vor unserer Abfahrt

Am späten Nachmittag trudelten unsere Freunde dann ebenfalls wieder auf dem Stellplatz ein. Wir waren zwischenzeitlich bei weiterem Schneefall noch mit den Hunden unterwegs. Abends gingen wir dann ins Clubhaus Hellas zum Essen.

Das trübe Wetter setzte sich auch am nächsten Tag fort. Nach dem Frühstück marschierten wir wieder mal zum Loipenhäusle und tranken dort Glühwein. Im Anschluss ging es auch schon wieder zurück zum Wohnmobil. Unsere Freunde Ralf und Andrea hingegen liefen allerdings noch ein wenig durch die Gegend. Wir machten es uns im Wohnmobil gemütlich, lasen ein wenig und tranken Kaffee, bevor wir nochmals eine kleine Runde mit den Hunden drehten. Abends trafen wir uns noch auf ein Bier beim Griechen.

Unser Ausblick vom Wohnmobil
Unser Ausblick vom Wohnmobil

Der Silvestermorgen ist zwar kalt, aber es schneit nicht mehr, und für den Abend ist klare Sicht vorhergesagt. Heute marschierten wir so gegen Mittag noch mal zum Loipenhäusle. Dort wurden wir mittlerweile begrüßt, als kennen wir uns schon ewig. Das Frühstück fiel heute aus und so brachten wir Hunger mit. Es gab typische Hüttengerichte und Iris und ich probierten den Linseneintopf, Ralf den feurigen Gulaschtopf und Andrea nahm den Erbseneintopf. Dazu gab es selbstgebackenes Brot. Es schmeckte alles super 🙂 Durch den verschneiten Winterwald ging es zurück zum Wohnmobil.

Auf dem Weg zum Loipenhäusle
Auf dem Weg zum Loipenhäusle
Das Loipenhäusle
Das Loipenhäusle
Winterwald
Winterwald
Winterwald
Winterwald

Das Wetter war immer noch trüb, und so machten wir erst mal ein Mittagsschläfchen 🙂 Nach Kaffee und den restlichen Weihnachtsplätzchen drehten wir noch eine Runde mit den Hunden. Die Vierbeiner waren versorgt und so konnten wir jetzt ruhigen Gewissens ins Clubhaus Hellas, dort aßen wir Pizza und tranken Wein. Im Anschluß ging es zurück ins Wohnmobil und wir spielten mit Ralf und Andrea ein Wissensquiz und warteten auf den Jahreswechsel. Die Zeit verging wie im Fluge. Kurz vor Mitternacht bekam jeder unserer Hunde einen Schweinefuß, damit sie beschäftigt waren und die Knallerei keinen verrückt macht. Ich machte meine Kamera bereit, damit das Feuerwerk abgelichtet werden konnte. Auch die anderen Mobilisten kamen heraus, man wünschte sich ein frohes neues Jahr, und beobachteten wie wir das Silvesterfeuerwerk. Es hat auch endlich aufgeklart und so stand dem Fotografieren auch nichts im Wege.

Feuerwerk
Feuerwerk
Feuerwerk
Feuerwerk

Durch die klare Nacht wurde es natürlch auch eisig kalt. Wir tranken unseren Sekt noch aus und gingen wieder zurück ins Wohnmobil.

Der erste Tag des neuen Jahres war dann auch endlich so, wie vorhergesagt. Endlich schien die Sonne und einer schönen Winterwanderung stand nichts im Wege. Wir folgten der Beschilderung eines Winterwanderweges, als wir merkten, der Weg führt schon wieder zurück, haben wir einfach eine andere Richtung eingeschlagen und den Weg so  noch etwas verlängert.

Winterlandschaft
Winterlandschaft
Winterlandschaft
Winterlandschaft
Wintersonne
Wintersonne
Shiva
Shiva
Tannenzapfen
Tannenzapfen
Winterlandschaft
Winterlandschaft
Cosmo
Cosmo
Wohnmobilstellplatz in Eisenbach
Wohnmobilstellplatz in Eisenbach

Nach der schönen Wanderung beschlossen Ralf und Andrea, dass sie noch nach Hause fahren. Wir waren nun auch schon lange genug auf diesem Platz und traten noch  mal mit Nadia, unserer Freundin in Bernau, in Kontakt. Kurzerhand fuhren wir noch mal nach Bernau. Am Abend speisten wir noch mal in der Gaststätte zum Bären.

Für den Freitag war zwar erst gegen Nachmittag Niederschlag angesagt, trotzdem machten wir uns frühzeitig auf den Weg. Es war bewölkt und trüb, aber wir hatten Spaß mit unserer Freundin über den Hochtalsteig zu marschieren. Nach etwas weniger als der Hälfte der Strecke, fing es an zu regnen, was sich dann auch den ganzen Tag fortsetzte. Die Hunde hatten ihren Spaß und waren für den Rest des Tages ausgelastet. Völlig durchnässt kamen wir zurück und freuten uns natürlich über eine heiße Dusche.

Winterlandschaft
Winterlandschaft
Blick auf die Schweizer Bergwelt
Blick auf die Schweizer Bergwelt
Schwarz-Weiss
Schwarz-Weiss

Unser Urlaub neigte sich dem Ende entgegen. Draußen herrschte Sauwetter und wir verspürten keine wirkliche Lust zu fahren. Auf unserer Strecke wurde Schneetreiben und Eisglätte gemeldet. Trotzdem fuhren wir erst mal los. Der Regen wurde immer stärker und im Radio meldeten sie immer noch ab Heilbronn Eisglätte. Bei Pleidelsheim fuhren wir von der Autobahn ab, denn irgendwie kamen wir nur noch schleppend vorwärts. Zunächst wollten wir ein wenig abwarten, in der Zwischenzeit fragten wir in der Heimat nach, wie die Strassenverhältnisse sind. Als Rückmeldung bekamen wir auch Eisglätte auf den Autobahnen zu hören, so entschlossen wir uns, am Friedhof von Pleidelsheim zu übernachten. Wir aßen was, schauten noch kurz in den Fernseher und legten uns frühzeitig schlafen, denn wir wollten am nächsten Morgen früh los.

Der Regen hatte aufgehört und nach einem Kaffee fuhren wir direkt los. An der Auffahrt zur Autobahn war noch ein Parkplatz, den wir gleich anfuhren, damit wir noch ein paar Meter mit den Hunden laufen konnten. Danach ging es aber endlich los, die Straßen waren mittlerweile frei, und gegen 10 Uhr waren wir Zuhause.

Fazit:

Genau wie im letzten Jahr stellten wir fest, der Schwarzwald muss auch mal im Frühjahr oder Herbst besucht werden. Hier gibt es wunderbare Wanderwege, die mit schönen Aussichten locken. Im Winter werden bei ausreichender Schneemenge sofort alle Winterwanderwege gewalzt und die Loipen gespurt. Mit unseren Stellplätzen waren wir super zufrieden, und den Platz in Eisenbach fahren wir bestimmt wieder mal an. Wer Bernau im Schwarzwald auch einen Besuch abstatten möchte, der kann dies natürlich auf dem Wohnmobilstellplatz in der Sportplatzstraße tun.

Hilfreich sind der Wohnmobilführer aus dem WOMO-Verlag „Mit dem Wohnmobil durch den Schwarzwald“ und der Reiseführer „DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Schwarzwald„.

4 Kommentare

  1. Euer Stellplatz in Bernau ist ja klar definiert und ich freue mich auf Wanderungen mit Euch und Eurem schwarzen Rudel… nicht im Schnee sondern bei warmen Wetter! > Aber zuerst wird Eure Heimat unsicher gemacht 😉
    Es waren tolle Tage mit Euch… ich freue mich auf mehr solcher Tage 🙂

    • Ich muss sagen, das war ein super Stellplatz bei dir, mit Vollpension und Duschen durften wir auch 🙂
      Wir freuen uns auch schon, wenn ihr uns besucht, denn auch hier gibt es schöne Wanderwege.

    • Hallo Bernd,
      nach Eisenbach wollten wir auf jeden Fall noch mal kommen, und dann schauen wir natürlich auch wieder im Loipenhäusle vorbei, dort hat es uns super gefallen.
      Gruß Melanie

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