Slowenien – Wasserfälle, Bäche, Flüsse und Seen

Mit dem Wohnmobil nach Slowenien - Reisebericht unserer Wohnmobiltour im Juni 2016.

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Da wir unseren letztjährigen Urlaub mit dem Wohnmobil in Slowenien nach drei Tagen wegen eines Bänderrisses abbrechen mussten, war für uns klar, dieses kleine Land mussten wir auf jeden Fall nochmal besuchen.
Ganz spontan entschieden wir, bereits am Donnerstag Abend, meinem letzten Arbeitstag, zu fahren und es war die richtige Entscheidung. Wir fuhren gegen 21 Uhr los und ohne Stau oder zähfließendem Verkehr konnten wir gegen Mitternacht München hinter uns lassen und uns einen ruhigen Platz für die Nacht suchen. So entgingen wir geschickt dem Berufsverkehr am Freitag. Auf dem hinteren Teil des Parkplatzes eines Gartencenters wurden wir fündig und wir hatten eine angenehme Nacht. Gegenüber befand sich ein Supermarkt und eine Bäckerei und so war auch gleich für das Frühstück gesorgt. Nachdem wir noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft hatten und die morgendliche Gassirunde beendet war, setzten wir unsere Reise nach Slowenien fort. In Österreich ging es auf die Tauernautobahn, später Richtung Villach und von dort fuhren wir über den Wurzenpass (18% Steigung) nach Podkoren.

Wurzenpass und Naturschutzgebiet Zelenci

Am Wurzenpass befinden sich Hinweise zum Bunkermuseum, eine ehemalige Festung, die seit 2005 öffentlich zugänglich ist. Wir verzichteten auf einen Besuch, denn bei unserer Anreise regnete es mal wieder. In Podkoren hielten wir uns rechts Richtung Ratece. Nach etwa 1,5 km befindet sich links ein Parkplatz mit Imbiss, welchen wir anfahren. Der Regen hat mittlerweile aufgehört und über Waldwege und Holzbohlen gelangten wir zur Sava-Quelle, dem smaragdgrünen See Zelenci. Aus den Bodenablagerungen sprudelt ständig Wasser in Form kleiner „Vulkane“. Leider war der Aussichtsturm am See aus Sicherheitsgründen gesperrt, von oben kann man diese „Vulkane“ wesentlich besser sehen.

Als wir wieder  zurück am Parkplatz waren, aßen wir im ansässigen Kiosk noch Grillteller und Cevapcici. Im Anschluß ging unsere Fahrt weiter nach Kranjska Gora auf den dortigen Wohnmobilstellplatz. Für 15 Euro inkl. Strom, Ver- und Entsorgung kann man für eine Nacht stehen. Desweiteren steht noch ein kleiner, neu angelegter Grillplatz zur Verfügung. Nach der Bezahlung unserer Stellplatzgebühren machten wir es uns im nächsten Biergarten gemütlich und ließen den Tag ausklingen. Der nächste Regenschauer ließ allerdings nicht lange auf sich warten, so gingen wir zurück zum Wohnmobil.

Wohnmobilstellplatz Kranjska Gora
Wohnmobilstellplatz Kranjska Gora

Der Jasna See

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zum nächsten Supermarkt und kauften hauptsächlich Getränke. Die Fahrt ging weiter zum Jasna See, der nur etwa 2 km von Kranjska Gora in südlicher Richtung liegt. Wir konnten auch noch einen Parkplatz ergattern und erkundeten diesen traumhaften Ort.

Jasna See
Jasna See

Der Wettergott war uns wohlgesonnen und wir konnten uns gar nicht satt sehen, an den wunderbaren Spiegelungen, die uns dieser künstlich angelegte, smaragdgrüne See bot. Ein Foto vom Zlatorog, dem bronzenen Steinbock, Wahrzeichen von Slowenien, durfte natürlich nicht vergessen werden.

Bereits bei der Anfahrt zum See fiel uns ein schöner Platz auf, der zum Übernachten einlud. Hätten wir das eher gewusst, hätten wir wahrscheinlich letzte Nacht direkt hier am See übernachtet. Später bemerkten wir, dass der Platz im WoMo-Führer „Mit dem Wohnmobil nach Slowenien“ aufgeführt ist.

Über den Vrsic-Pass ins Trentatal

Mittlerweile zog sich der Himmel schon wieder zu und so setzten wir unsere Fahrt fort. Über den Vrsic-Pass, dem höchsten Gebirgspass Sloweniens, geht es in 24 Kopfsteinpflasterkehren nach oben auf die Passhöhe von 1611 m NN. Die Straße wurde in den ersten Jahren des 1. Weltkriegs durch russische Gefangene gebaut. Bereits nach den ersten Kehren war die Russische Kapelle erreicht. Diese wurde ebenfalls von russischen Kriegsgefangenen zum Gedenken an die über 400 Lawinenunglücksopfer von 1916 erbaut.

Russische Kapelle am Vrsic-Pass
Russische Kapelle am Vrsic-Pass

Nach kurzer Besichtigung der Kapelle und der Umgebung fuhren wir weiter. In den letzten Kehren vor der Passhöhe begann es wieder mal zu regnen und so hielten wir uns oben auch gar nicht lange auf. Die Aussicht war leider vernebelt, aber so haben wir bei unserem nächsten Slowenienbesuch noch weitere Ziele, die wir noch ansteuern können.

Im Regen fuhren wir auf der Südseite wieder bergab. Kurz nach Trenta entdeckten wir das Restaurant Metoja, und wir entschlossen uns spontan für ein Mittagessen. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht, denn das Essen schmeckte uns sehr gut. Hier kommen wir gerne noch mal vorbei.
Für unseren nächsten geplanten Stopp war es noch zu früh und so rollten wir erst mal weiter in Richtung Bovec. Wir mochten mit den Hunden noch mal eine Runde drehen, bevor wir den Campingplatz anfahren. Also parkten wir an einer Ausbuchtung am Straßenrand und warteten, bis der Regen endlich nachließ. Auf einem markierten Wanderweg marschierten wir los, aber der Spaziergang endete schnell, denn der weitere Wegverlauf war überflutet durch den vielen Regen, der die letzten Tage fiel.

Ins Lepenatal

Wir fuhren auf der Straße wieder ein Stück zurück und checkten im Camp Soca ein, ein wunderbares Naturcamp. Im strömenden Regen richteten wir uns häuslich ein und auch die Markise kam zum Einsatz. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte der Regen endlich auf und die Sonne kam zum Vorschein. Spontan gingen wir mit unseren Hunden noch eine Runde und erkundeten dabei die nähere Umgebung.

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt und nach dem Frühstück ging es direkt los. Unser Ziel waren die Sunikov Wasserfälle. Wir liefen die Asphaltstraße entlang und nach 3,5 km ist rechterhand ein Parkplatz. Von dort hat man das Stück unberührte Natur in ungefähr 10 Minuten erreicht.

Lepenjica
Lepenjica
Wasserfall beim Zusammenfluß von Lepenjica und Sunik
Wasserfall beim Zusammenfluß von Lepenjica und Sunik

Wir machten uns wieder auf den Rückweg und zwischendurch suchten wir uns immer mal einen Weg an die Lepenjica, damit die Hunde auch mal planschen konnten. Am Camp Klin besuchten wir das Restaurant. Hier waren wir vom Essen ein wenig enttäuscht. Der Himmel verdunkelte sich mal wieder und so brachen wir auf, damit wir noch rechtzeitig vor dem Regen am Wohnmobil waren. Unser Campingplatz war nicht weit von Camp Klin entfernt und so ging es rasch wieder über die Hängebrücke zurück. Am Abend hörte der Regen wieder auf und wir gesellten uns noch zu unseren Campingnachbarn und saßen bei Lagerfeuer noch lange zusammen.

Auch der nächste Tag begann sonnig. Beim rollenden Supermarkt, der täglich außer sonntags auf Camp Soca kommt, kauften wir frische Brötchen und Obst. Nachdem wir gefrühstückt hatten, begaben wir uns auf den Soca-Trail. Der Weg begann mit atemberaubenden Aussichten in die Soca-Schlucht. Der Pfad schlängelte sich immer an der Soca entlang bis zum Dorf Soca. Hier kehrten wir wieder um und wählten nun einen Schotterweg, der uns über Wiesen und durch Wälder wieder zurück zum Ausgangspunkt führte. Hier gingen wir mit den Hunden noch mal direkt an die Soca und verweilten noch ein wenig, im Anschluß ging es zurück zum Wohnmobil.

Am Nachmittag regnete es wieder für ungefähr zwei Stunden, danach wurde es wieder sonnig und warm. Den Abend verbrachten wir wieder mit anderen Campern bei Lagerfeuer und Bier.

Boka-Wasserfall und Kozjak-Waserfall

Am Dienstag zog es uns weiter. Wir checkten aus und wir fuhren Richtung Bovec und von dort nach Kobarid. Etwa drei bis vier Kilometer südlich von Bovec befindet sich der Boka-Wasserfall. Wir parkten an einem Hotel. Von dort führt ein Fußweg zur Aussichtsplattform, von welcher man einen wunderbaren Blick auf den Wasserfall hat.

Boka Wasserfall
Boka Wasserfall

Man könnte dem Weg noch weiter folgen und hätte somit auch einen besseren Blick auf den Wasserfall, aber es war einfach schon zu heiß und so ging es wieder zurück zum Parkplatz.
Wir fuhren weiter nach Kobarid auf Kamp Koren. Der Platz war bereits gut gefüllt, die Auswahl somit eingeschränkt. Die Platzbetreiberin war alleine und deshalb wohl ein wenig überfordert. Die Sanitäranlangen waren sauber und modern. Trotzdem gefiel es uns hier nicht so richtig. Vielleicht lag es daran, dass wir von Camp Soca kamen, von dem wir so begeistert waren.
Den Nachmittag verbrachten wir am Wohnmobil mit Nichtstun, es war einfach zu warm. Natürlich regnete es später auch noch. Wir beschlossen, dass wir am nächsten Tag weiterfuhren. Am Morgen checkten wir aus und stellten uns auf den Parkplatz gegenüber der Campingplatzeinfahrt. Wir wollten schließlich noch an den Kozjak-Wasserfall. Als die Wanderstiefel geschnürt waren, gingen wir los. Nach etwa einer halben Stunde ist der Wasserfall erreicht.

Am Kozjak-Wasserfall
Am Kozjak-Wasserfall
Kozjak Wasserfall
Kozjak Wasserfall

Postojna oder Skocjan?

Zurück am Wohnmobil setzten wir unsere Reise fort. Vorher fuhren wir noch den nahe gelegenen Planika Markt an, dort gibt es wirklich alles, was man so braucht. Nach dem Einkauf fuhren wir weiter nach Tolmin an den sogenannten Soca-See, hier picknickten wir, bevor es über kurvige Landstraßen nach Postojna zu den berühmten Höhlen ging.

Soca-See bei Tolmin
Soca-See bei Tolmin

Am Nachmittag kamen wir in Postojna an und wir fuhren auf den großen Parkplatz an den Höhlen. Wir erkundeten das Gelände und schauten nach den Preisen. Es war bereits kurz vor 17 Uhr, dem letzten Termin für eine Führung an diesem Tag. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns gegen eine Besichtigung, der Preis ist schließlich nicht günstig. Der Wohnmobilstellplatz direkt an den Höhlen war uns mit 18 Euro ebenfalls zu teuer und wir fuhren zum Camp Pivka Jama. Mittlerweile begann es auch schon wieder zu Regnen und dieses Mal war es nicht nur kurz. Auch am nächsten Morgen war trübes Wetter und nach einer Gassirunde und einem Frühstück im platzeigenem Restaurant beschlossen wir weiterzufahren.

Unser Stellplatz am Camp Pivka Jama
Unser Stellplatz am Camp Pivka Jama
Sanitärgebäude Pivka Jama
Sanitärgebäude Pivka Jama

Slowenien – Die Adriaküste

Natürlich wollten wir in unserem Slowenien Urlaub auch mal an die Adriaküste. Vom Camp Pivka Jama führte unsere Route teilweise wieder über schmale und kurvenreiche Straßen. Wir machten einen Zwischenstopp bei den Höhlen von Skocjan, welche, im Gegensatz zu den bekannteren Adelsberger Grotten, 1986 zum Weltnaturerbe benannt wurden. Am Ticketschalter entschieden wir uns für den Rundgang auf eigene Faust, was wir im Nachhinein etwas bereuten, denn die wirklichen Highlights gibt es wohl nur bei der geführten Tour.

Die Höhlen von Skocjan
Die Höhlen von Skocjan
Wasserfall in den Höhlen von Skocjan
Wasserfall in den Höhlen von Skocjan

Nach dem Besuch der Höhlen fuhren wir weiter in Richtung Ankaran, was unser nächstes Ziel war. Zwischendurch mussten wir aufgrund des Starkregens eine Zwangspause einlegen. Unsere Wahl fiel auf das Camp Adria, mit direktem Meerzugang. Der Platz ist sehr groß und so dauerte es eine Weile, bis wir einen für uns passenden Stellplatz gefunden haben. Viele Unternehmungen konnte man nicht mehr machen, denn es regnete immer wieder, mal mehr mal weniger.

Auch der nächste Tag begann trüb, obwohl die Wettervorhersage etwas anderes versprach. Wir drehten mit den Hunden eine Runde, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Neben dem Campinggelände befand sich ein kleiner Park, von dort ging es über Holzbohlenstege bis an die Küste, danach über Pfade an den kleinen Hafen. Zurück wollten wir noch nicht, also überquerten wir die Hauptverkehrsstrasse und gingen ein Stück bergauf. Von dort hatten wir einen schönen Blick auf das Meer. Leider durften wir den darauffolgenden Privatweg nicht passieren und wir gingen wieder zurück zur Hauptstraße. An einer Bäckerei mit Café gönnten wir uns noch eine Cappuccino, bevor wir wieder zurück an unseren Stellplatz gingen.
Der Himmel klarte nun auch auf und der Nachmittag war sonnig und warm. In der Adria Lounge Bar tranken wir noch Radler, bevor wir am Wohnmobil faulenzten.

Zurück in den Triglav Nationalpark

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage versprach nichts Gutes, egal in welche Richtung man schaut, überall war Regen angesagt. Wir beschlossen, zurück in den Triglav Nationalpark zu fahren. An einer Tankstelle kauften wir uns eine Vignette und über die Autobahn fuhren wir bis Bled. Direkt an der Abfahrt befanden sich einige Supermärkte und so stockten wir unsere Vorräte erst mal auf.
Mittlerweile herrschte Dauerregen und wir fuhren den Campingplatz in Bled an. Die Platzwahl war sehr schwierig, denn viele Stellplätze standen unter Wasser. Fernsehempfang war auf unserem Stellplatz auch nicht möglich, was, unter dem Umstand des EM-Spiels Deutschland-Ukraine am Sonntag, eine Katastrophe war. Als der Regen etwas nachließ, nutzten wir die Gelegenheit, mit den Hunden noch einen Spaziergang zu machen. Anschließend besuchten wir das Restaurant direkt am See, und aßen eine Grillplatte für zwei Personen.

Weiter nach Bohinjska Bistrica

Aufgrund des schlechten Stellplatzes fuhren wir am nächsten Tag weiter. Die Burg so wie den Bleder See ließen wir sozusagen links liegen und wir begaben uns ca. 20 km weiter in das Tal nach Bohinjska Bistrica auf das Camp Danica. Diesen Platz haben wir vor zwei Jahren schon mal besucht, als wir auf der Rückreise von Kroatien waren.

Kamp Danica
Kamp Danica

Das Wetter war heute auch noch sehr durchwachsen und so machten wir nur kleinere Spaziergänge mit unseren Hunden. Abends verfolgten wir das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine.
Der Montag hatte die Sonne im Gepäck und so stand einer Wanderung nichts im Wege. Ziel war die Quelle des Flusses Bistrica. Nach Verlassen des Ortes folgten wir der Beschilderung zur Quelle, als uns eine Frau ansprach. Sie meinte, wenn wir den Wasserfall sehen wollten, müssten wir einen anderen Weg wählen, da dieser Weg aufgrund der hohen Niederschlagsmengen der letzten Tage überflutet wäre. Sie begleitete uns also zur Izvir Bistrica. Zunächst gingen wir über einen Schotterweg, danach nahmen wir eine vermeintliche Abkürzung durch Wiesen und Wälder. Letztendlich kamen wir doch noch an der Quelle an. Auf dem Rückweg nahmen wir die richtigen Wege und waren so auch wesentlich schneller am Ziel 🙂

Zurück am Campingplatz besuchten wir das dortige Restaurant und gönnten uns Radler und Eis. Das Abendessen nahmen wir auch in der Gaststätte ein, die Forellen sind besonders zu empfehlen.

Die nächsten Tage verliefen eher ereignislos, und wir drehten auch nur kleinere Runden mit den Hunden. Das Wetter ließ einfach nicht mehr zu. So dienten diese Tage zur Erholung.

Heimreise

Am Donnerstag packten wir zusammen. Bevor es jedoch wieder Richtung Heimat ging, fuhren wir noch an den Bohinj See. Ursprünglich wollten wir den See umrunden, jedoch schon nach gut 3 km bildeten sich wieder dunkle Wolken am Himmel. Wir brachen die Seeumrundung ab und gingen auf selbem Weg zurück. In einem Café  gönnten wir uns noch einen Eiskaffee, danach fuhren wir weiter an die Seilbahn des Skigebietes Vogel. Dieser Abstecher diente mehr der Information, denn bei den schlechten Aussichten wollten wir keinesfalls mit der Bahn nach oben fahren.

Nun ging es endgültig auf die Heimreise. Beim Kellerbauer in Altenmarkt im Pongau im Salzburger Land legten wir noch einen Zwischenstopp ein. Der Stellplatz liegt nahe an der Tauernautobahn und kostet 10 Euro die Nacht (Stand Juni 2016). War es auf der Fahrt noch sonnig, so regnete es jetzt wieder.
Am Freitag fuhren wir hoch ins Skigebiet Zauchensee, im Sommer ein sehr trostloser Ort. Wobei mir der Ort im Winter sicherlich auch nicht gefallen würde, denn es ist reiner Kommerz. Eigentlich schade. Wir drehten mit den Hunden eine Runde, danach rollten wir zurück auf die Autobahn. In Österreich ist diese gut befahrbar, was sich mit dem Grenzübergang nach Deutschland schlagartig ändert. Sofort hat man zäh fließenden Verkehr oder Stau. Auf der A9 verließen wir die Bahn bei Allershausen und fuhren auf einen Parkplatz am Kranzberger See. Dort verbrachten wir den Nachmittag und gegen 20 Uhr setzten wir unsere Fahrt fort. Um 23 trudelten wir wieder Zuhause ein.

Kranzberger See
Kranzberger See

Fazit:

Wie schon im letzten Jahr waren wir auch dieses Jahr wieder von dem kleinen Land Slowenien begeistert. Die Küste um Ankaran so wie auch der Camping dort haben uns nicht so gut gefallen. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir auf weitere Orte an der Adria verzichtet. Der Triglav Nationalpark bietet dafür für jeden etwas. Wasserfälle, Schluchten und Seen, wovon wir vieles gar nicht besuchen konnten. Aber wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in Slowenien.
Eine große Hilfe waren uns der Wohnmobilführer „Mit dem Wohnmobil nach Slowenien“ und der Reiseführer „Slowenien: Reiseführer mit praktischen Tipps“ aus dem Michael-Müller Verlag.

13 Kommentare

  1. Hallo ihr 5,
    Wow, tolle Bilder und die Landschaften sind ja wirklich grandios! Wir wollten schon vor ein paar Jahren mal nach Slowenien, leider hat dann das alte Wohnmobil schlapp gemacht. Dieses Jahr soll es zum Überwintern nach Griechenland gehen und da nehmen wir uns auch Zeit für Slowenien, euer Bericht macht schonmal richtig Lust! Danke für die vielen Eindrücke.

    Liebe Grüße,
    Micha

    • Hallo Micha,

      erst mal danke für Dein Feedback.

      Slowenien lohnt sich auf jeden Fall. Ich kann es jedem nur empfehlen. Vor allem die Gegend in und um den Triglav Nationalpark gefällt uns sehr gut. Den Osten haben wir noch nicht gesehen.
      Zu Griechenland gibt es nichts zu sagen, das war vor unseren Wohnmobilzeiten unser Lieblingsreiseland 🙂

      LG Melanie

  2. Der Bericht gefällt mir gut. Wir möchten nächstes Jahr ins Soca Tal. Dieses Jahr waren wir das erste mal in Slowenien und es hat uns sehr gut gefallen. Vor allem der Bohinj See und die Stadt Piran am Meer.

    • Hallo Ella,
      vielen Dank für das positive Feedback.
      Uns gefällt Slowenien auch sehr gut, vor allem die Gegend um den Triglav Nationalpark.
      Viele Grüße
      Melanie

  3. Moin! Schöner Reisebericht! Wir wollen im September nach Slowenien. Die letzten Jahre waren wir in Italien und Südtirol. Doch spätestens 2016 wurde uns bewusst wie überfüllt die Plätze selbst im September sind. Wie ist es mit der Verständigung in Slowenien? Kommt man dort mit D/Eng. weiter?
    Und unser Hund ist ne Heuelsuse, allein lassen geht gar nicht… Darf der Hund mit zu einer geführten Höhlenwanderung? Wie sieht es mit Hund im Restaurant aus?
    LG Micha, Andrea und Schnuddelhund

    • Hallo Ihr drei 🙂
      erst mal Danke für das positive Feedback.
      In Slowenien kamen wir mit Deutsch und Englisch sehr gut zurecht. Die Slowenen sind allgemein sehr freundliche Menschen. Auf den Campingplätzen waren unsere Hunde auch immer Willkommen 🙂
      Wenn wir ins Restaurant gingen, saßen wir immer auf der Terrasse, da waren Hunde kein Problem. Wie es im Lokal aussieht kann ich somit erst mal nicht beantworten. Aber im September ist es denke ich sowieso noch warm genug um draußen zu sitzen.
      Soweit ich weiß ist es nicht möglich, Hunde mit in die Höhlen zu nehmen. In Postojna stehen Hundezwinger zur Verfügung, was für uns allerdings keine Option wäre. Unsere Hunde haben im Wohnmobil gewartet. Wir waren ja in den Höhlen von Skocjan, wir parkten auf dem Busparkplatz etwas abseits.

      Ich hoffe, dass ich ein wenig weiterhelfen konnte und wünsche euch viel Spaß im Naturparadies Slowenien.

      LG Melanie

  4. Danke, hört sich vielversprechend an!
    Bislang konnten wir uns noch nicht entscheiden ob wir Slowenien oder Korsika anpeilen. In der CamperVans 2/2017 ist ein schöner Artikel zu Korsika/Sardinien zu finden. Einen Reisebericht zu Slowenien gab es in der CV auch mal, fand ich nicht soo gelungen.
    Da wir an der Ostsee wohnen ist die Anreise relativ lang. Wir haben 17 Tage, also bei entspannter An/Abreise 10 Tage effektiv. Das sollte für den Triglav-Nationalpark reichen..?
    Sollten Campingplätze vorbestellt werden? Die letzten beiden Jahre in Südtirol und Toskana arteten in Stress wegen Platzmangel aus. War all die Jahre vorher in Italien, zu dieser Jahreszeit, kein Thema. Wenn der Womoboom anhält, orientierten wir uns wieder Richtung Skandinavien. Nur ist der September dafür nicht die ideale Zeit. Den Reiseführer „Mit dem WoMo nach Slowenien“ habe ich schon vorliegen. Kann man sich grob dran orientieren. Liest sich bisserl wie ein Kurführer für die Generation 60+, da geht es m. E. zu viel um Thermen, Heilbäder, Kirchen…
    Vielleicht hast du noch ne andere Empfehlung für uns?
    So, schönes WE dann noch!
    Mitternachtspause ist vorbei, habe sie perfekt genutzt! grins
    LG von der Küste

    • Hallo Michael,
      der Triglav Nationalpark ist mit Hund perfekt 🙂 Dort kann man viele schöne Wanderungen machen in toller Natur. Wenn ihr Trubel mögt, dann kann ich euch Bled empfehlen, das ist der Touristenort überhaupt. Uns war dort aber zu viel los. Wir fuhren ca. 20 km weiter ins Tal in die Nähe des Bohinij Sees, dort ist es ruhiger. Es gibt zahlreiche Schluchten, z. B. die Vintgar Schlucht oder die Mostnica Schlucht, die man durchwandern kann.
      Die Thermalbäder befinden sich mehr im Osten des Landes, da waren wir auch noch nicht.
      An den WoMo-Führer kann man sich schon orientieren, man muss halt schauen, was einen interessiert. Die angegebenen freien Übernachtungsplätze sind halt Geschmacksache. Uns sagten viele nicht zu. Im Reiseführer des Michael Müller Verlages ist alles detailreicher beschrieben, der hat halt auch seinen Preis.
      Wir fahren meist im Juni, da war eine Reservierung auf den Plätzen nicht notwendig, im September dürfte es denke ich ähnlich sein. Es war immer ausreichend Platz vorhanden. Camp Soca hat uns sehr gut gefallen, das liegt halt ziemlich ab vom Schuss und größere Einkäufe müssen vorher erledigt werden.
      Vielleicht noch ein Tipp zur Anreise; fahrt nicht durch den Karawankentunnel, der ist langweilig und kostet zudem auch noch. Wir fuhren schon über den Predilpass, den Wurzenpass und den Loiblpass. Das dauert zwar etwas länger, aber ist landschaftlich wunderschön.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass euch Slowenien gefallen wird, denn vor allem in und um den Triglav Nationalpark ist es einfach herrlich.

      LG Melanie

  5. Super Reisebericht. Wir lieben Slowenien und viele Orte aus dem Bericht kenne ich. Slowenien ist einfach super schön. Schade das ihr nicht das beste Wetter hattet. Wir sind aktuell in Zaga neben Bovec. Das erste Mal haben wir die Hunde mit und sind daher in einer FeWo. Sonst sind wir mit dem WoWa unterwegs.

    • Hallo Angie,
      Sorry für die späte Antwort, wir waren gerade auch unterwegs, deshalb hat es etwas länger gedauert. Um Bovec ist schon eine schöne Ecke und wir fahren dort auch sehr gerne hin. Slowenien hat aber auch super Campingplätze, auf denen Hunde sehr willkommen sind. Wünsche euch noch viel Spaß.
      Viele Grüße
      Melanie

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